25.07. 17:00
ENNA ERBEN
Enna Erben ist Musikprojekt, Performancekunst und soziale Forschung zugleich – ihre Shows sind eine Einladung zum gemeinsamen Staunen, Scheitern und den Mut zur Verletzlichkeit. Die 70-jährige Kurpfälzerin nutzt öffentliche Räume, um Scham, Unsicherheit und gesellschaftliche Normen zu erforschen und bricht durch ungewöhnliche Aktionen die alltäglichen Erwartungen. je nachdem, wie lang der sein soll, könnte man noch ergänzen: In ihrem ersten Album Gassi, das am 29. November 2025 auf Vinyl bei dem Karlsruher Label Studio Heinz Records erscheint, erforscht Enna Erben das öffentliche Ich: Wo beginnt das soziale Selbst, wo endet die Rolle und wann wird Scham politisch? Musikalisch changiert sie zwischen Elektropop, Postpunk, Rap und Chanson, lässt sich jedoch kaum in gängige Schubladen pressen. Ihre Songs klingen, als würden sie mitten aus dem Leben stolpern – tastend, forschend und manchmal unbeholfen, aber immer mit Witz, Charme und radikaler Sanftheit.
DR. DREXLER PROJECT
Zerstörung als Klangkunst! Ein Wutausbruch gegen den „gesellschaftlichen Normalbetrieb“, der Konsum und Egoismus als Lebenszweck predigt. Mit einer einzigartigen Mischung, post-punkiger Rohheit und ungeschliffener Verzweiflung brechen DR.DREXLER project die sauberen, gezähmten Harmonien des KI – komponierten Soundbreis. Worte gegen Inhaltslosigkeit. DR.DREXLER project zerrt seine Hörer:innen mit gewaltigen Bässen, sirrenden Synths und klirrenden Gitarren (manchmal auch Vibraphon) in eine Welt, die sich den falschen Versprechen von Wachstum, Effizienz und Großmachtfantasien verweigert.
IMANUEL TULPENSTIEL
Musikalische Ambrosia! Klänge wie die ersten Sonnenstrahlen am Morgen, die den Tau zum Schmelzen bringen! Das Projekt pendelt zwischen Eurodance, Elektro und Disco-Pop, aber stets mit klarer Botschaft: „Fuck Fascist Florists!“. A never-ending exothermic reaction…
SYMBOL WORSHIP
Tech/Noise. Krach to dance to. Aus zwei mach eins.
WALTER UND SEINE RHYTMUSGRUPPE
One-Woman-Band trifft Handmade-Homemade-Elektro-Pop: Nicole braucht keinen Computer – nur ihre Loopstation, das E-Piano und eine bunte Sammlung aus vorher selbst eingespielten Instrumenten: Gitarre, Bass, Orgel, Schlagzeug, Percussion, Sofa, Blech und alles, was sonst noch klingt. Daraus mixt sie ihre Songs live auf der Bühne – mit Gesang, Charme und garantiert mehr Instrumenten als Armen. DieTexte sind den wirklich wichtigen Themen im Leben gewidmet, wie der Wurst.